Warum es gut tut mit weniger zu leben & Tipps für ein einfaches Leben

In unserer Welt geht es meist um das Mehr. Mehr Arbeit, mehr Geld, mehr Konsum, mehr Freizeitaktivitäten, mehr Kommunikation, mehr Vernetzung und schlussendlich auch mehr Hektik und Stress. Auch wenn unsere moderne Welt einige Vorteile und Annehmlichkeiten mit sich bringt, ist mir persönlich dieses „Mehr“, das so symbolisch für unsere Gesellschaft geworden ist, oft zu viel.

Uns allen, wie auch den Menschen in ärmeren Ländern würde es besser gehen wenn wir nur so viel konsumieren und verbrauchen würden wie wir wirklich benötigen. Um ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen, muss man nicht unbedingt das neueste Smartphone oder einen Neuwagen besitzen. Man muss auch nicht rund um die Uhr online und immer erreichbar sein. Oft sind es nämlich genau diese Dinge, die uns Stress bereiten und uns das Gefühl geben unser Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Oft sehnen wir uns dann nach den unbeschwerten Tagen unserer Kindheit, fühlen uns überfordert und schaffen folglich nichts mehr was wir uns vornehmen. Dieser Überforderung kann ein bewusster und einfacher Lebensstil entgegen wirken und ich hoffe, dass dir die folgenden Tipps genauso dabei helfen wie sie mir geholfen haben.

Denn es ist gar nicht so schwer sich auf das Wesentliche zu besinnen und sein Leben ein wenig zu entschleunigen, zu entrümpeln und einfach leichter zu leben.

  • Miste deinen Terminkalender aus und frage dich, was dir wirklich wichtig ist. Oft ist es doch so: Man fühlt sich verpflichtet sich mit Leuten zu treffen oder auf eine Veranstaltung zu gehen obwohl man eigentlich keine große Lust dazu hat oder sogar körperlich erschöpft ist. Mir ging es früher zumindest häufig so, dass ich um niemanden vor den Kopf zu stoßen zu fast allen Aktivitäten ja gesagt habe. Oft hatte ich dann Kopfschmerzen, war müde oder fühlte mich einfach nicht so gut. Seit ich mehr auf mich selbst höre und mich frage, was ich jetzt genau in diesem Moment wirklich möchte fühle ich mich so viel besser und kann die Aktivitäten bei denen ich gerne zusage, viel mehr genießen.
  • Mache dir eine kleine Liste mit Dingen, die du nicht mehr kaufen möchtest. Mir hat das sehr geholfen mir bewusst zu machen wofür ich mein Geld wirklich ausgeben möchte und was ich vielleicht nur aus Gewohnheit kaufe, obwohl ich es nicht unbedingt brauche.
  • Frage dich was du als Kind gern gemacht hast und integriere diese Tätigkeit so oder so ähnlich in dein Leben. Häufig haben uns als wir noch Kinder waren sehr einfache Dinge Freude gemacht wie an einem kalten Wintertag Schlitten fahren, zeichnen oder mit einem heißen Kakao und einem guten Buch vor dem Kamin liegen und lesen. Wenn wir uns an diese Dinge erinnern und versuchen uns auch in unserem Leben als Erwachsene Zeit dafür zu nehmen entschleunigen wir unser Leben ungemein und leben noch dazu sparsamer und letztendlich glücklicher.
  • Entrümple deine Wohnung, dein Zimmer oder dein Haus. Egal wie du wohnst, meistens befinden sich in unserem Zuhause Dinge, die wir nicht brauchen, die uns nicht glücklich machen oder von denen wir sogar nicht mehr wissen, dass wir sie besitzen. Meine „Reise“ zu einem einfacheren Leben begann tatsächlich mit dem Ausmisten meiner Wohnung. Nachdem ich mich durch jedes Zimmer gearbeitet hatte und zum ersten Mal in meinem Leben nur die Dinge besaß, die ich auch wirklich bewusst besitzen wollte, fühlte ich mich so viel leichter und freier und konnte den Blick auf die für mich wesentlichen Dinge im Leben richten. Bücher, die ich während meines Entrümpelungsprozesses sehr inspirierend fand waren zum Beispiel Besser aufräumen, freier lebenEinfach leben oder Simplify your home.
  • Lege feste Onlinezeiten fest oder limitiere deinen Internetkonsum. Wir sind heutzutage fast immer erreichbar und das kann oftmals sehr überfordernd auf uns wirken. Wir fühlen den Druck sofort auf jede Nachricht zu antworten, bei jeder Benachrichtigung aufs Handy zu schauen oder alle E-Mails abzuarbeiten. Dieses Thema halte ich für so wichtig, dass ich dem digitalen Minimalismus nochmal einen eigenen Blogpost widmen werde. Hier nur so viel dazu: Schalte am besten alle Benachrichtigungen aus, so entscheidest du selbst wann du dein Smartphone checkst oder deine Mails abrufst. Zusätzlich hat es mir sehr geholfen mir feste Auszeiten von der digitalen Welt zu nehmen und beispielsweise am Wochenende oder morgens nach dem Aufwachen auf das Internet zu verzichten. Der ideale Zeitpunkt ist dabei für jeden anders, probiere also einfach mal aus welche Internetauszeit in dein Leben passt und wie es dir damit geht.

Ich hoffe sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat. Hast du noch weitere Ideen und Anregungen, die das Leben vereinfachen? Dann teile sie gerne in den Kommentaren 🙂

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