5 einfache Wege, um Plastik zu reduzieren – in Kooperation mit ‚ecobrotbox‘

In unseren Meeren schwimmen mehr als 5 Billionen Plastikteile. Der Großteil des an Stränden gefundenen Mülls besteht aus Plastik. Teilweise von Menschen dort hinterlassen, teilweise aber auch aus dem Meer angespült. Weltweit werden pro Minute fast eine Million Plastikflaschen verkauft. Und während 1950 noch 2,1 Millionen Tonnen Plastik im Jahr produziert wurden, liegt der Wert heutzutage bei 406 Millionen Tonnen. Diese Fakten habe ich am Wochenende auf der Website von National Geographic gelesen und auch, wenn ich mich selbst was Umweltschutz und Nachhaltigkeit als recht informiert bezeichnen würde, haben mich diese Informationen geschockt.
Denn auch, wenn wir uns mittlerweile fast alle über die Problematik, die Plastik mit sich bringt, bewusst sind, ist es teilweise schwierig sich im Alltag konsequent daran zu erinnern. Deshalb habe ich mir für mich ein paar kleine und einfache Schritte überlegt, die ich ohne lange darüber nachzudenken in meinen Alltag integrieren kann. Seit ich diese Schritte in mein Leben integriert habe, fällt es mir viel leichter Plastik einzusparen. Im heutigen Beitrag möchte ich diese Tipps nun mit euch teilen.

What you do makes a difference and you have to decide what kind of difference you want to make.

Jane Goodall

Denn auch wenn wir häufig denken, wir als Einzelperson würden keinen Unterschied machen, muss man sich bewusst machen, dass dem nicht so ist. Natürlich verändert es global gesehen nicht viel, wenn eine Einzelperson auf Plastik verzichtet, doch wenn sich viele einzelne Personen dazu entschließen, ein wenig in ihrem Alltag zu verändern, kann dies letztendlich viel bewirken. Wir müssen uns daran erinnern, dass jeder Kauf, den wir tätigen, ein Schritt in die richtige Richtung oder eben auch ein Schritt in die falsche sein kann. Lasst uns doch darum einfach häufiger gemeinsam einen kleinen Schritt in die richtige Richtung tun und damit andere inspirieren es uns gleich zu tun. 

Lagere alle Utensilien für einen plastikfreien Alltag in die Nähe deiner Haustür

Wie oft stand ich in der Vergangenheit im Supermarkt an der Kasse und merkte, dass ich mal wieder meinen Baumwollbeutel vergessen hatte! Doch seit ich mir in unserem Flur eine kleine „Station“ eingerichtet habe, in der ich alle Utensilien, die ich für einen plastikfreieren Alltag brauche, lagere, ist mir das nie wieder passiert. Egal ob auf einem Regalbrett oder in einem hübschen Korb, verstaut eure Jutebeutel, Wasserflaschen oder etwas, das ihr immer dabei haben möchtet, um Plastik zu sparen, einfach in der Nähe eurer Haustür. So werdet ihr jedes Mal beim Hinausgehen an euer Vorhaben erinnert und werdet ganz automatisch klügere und umweltbewusstere Entscheidungen treffen.

Bereite dir dein eigenes Essen zu und verpacke es plastikfrei

Generell entsteht bei den meisten Menschen wohl unterwegs der meiste Plastikmüll. Die Bäckertüte, der Coffee To Go Becher, die Plastikwasserflasche aus dem Supermarkt. Dabei ist es eigentlich ganz leicht: Bereite dir einfach daheim ein paar Snacks zu und pack sie dir für unterwegs ein. Erstens sparst du somit Plastik, zweitens schmecken selbst gemachte Dinge sowieso besser und drittens ernährst du dich automatisch gesünder. Wie ihr im Titel bereits lesen könnt, ist dieser Beitrag in Zusammenarbeit mit https://www.ecobrotbox.de entstanden, einer wunderbaren Marke, die Brotboxen, Trinkflaschen und Trinkhalme aus Edelstahl produziert und somit einen großen Beitrag dazu leistet, unsere Umwelt plastik- und schadstoffärmer zu machen. Produkte aus Plastik sind nämlich nicht nur schlecht für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Gesundheit. Denn Plastik enthält häufig Schadstoffe wie BPA, die von den darin verpackten Lebensmitteln aufgenommen werden und somit in unseren Körper gelangen können.
Grund genug auf Plastikdosen und -flaschen zu verzichten und auf nachhaltige Alternativen umzustellen. Mich haben die Produkte von ecobrotbox auf jeden Fall sehr überzeugt und ich freue mich schon, wenn das neue Semester beginnt und ich wieder Gelegenheit habe, die Dosen mit in die Uni zu nehmen. Als Snacks nehme ich sehr gerne Obst oder Nüsse mit, aber auch größere Mahlzeiten lassen sich ganz leicht transportieren, da die Dosen absolut auslaufsicher sind.

Mit der praktischen Unterteilung kann man sogar Snacks getrennt voneinander verpacken.

Keine Alu- oder Frischhaltefolie mehr kaufen

Was man nicht zuhause hat kann man auch nicht verwenden. Während ich früher oftmals auf Frischhaltefolie zurückgriff, einfach weil sie eben gerade herumlag, bin ich mittlerweile einfach dazu übergegangen keine mehr zu kaufen und Essensreste entweder in Edelstahldosen, Marmeladegläsern oder einfach auf dem Teller aufzubewahren. Und falls es doch einmal eine Abdeckung sein soll, gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die Bienenwachstücher als Alternative zur Folie verkaufen.

Selbst kochen statt Fertiggerichte

Meist sind es Fertiggerichte, die mehrfach in Plastik verpackt sind, während man bei Grundnahrungsmitteln und insbesondere bei Obst und Gemüse oft die Möglichkeit hat auf Unverpacktes zurückzugreifen. Ein Grund mehr häufiger selbst zu kochen. Ich dachte früher immer selbst kochen würde länger dauern, aber dem ist häufig nicht so. Mittlerweile habe ich so viele Lieblingsgerichte, die ich in maximal 15 Minuten kochen kann, dass ich nicht einmal an sehr stressigen Tagen auf Fertiggerichte zurückgreife. Wenn ihr euch für schnelle einfache Rezepte interessiert, kann ich dazu auch sehr gerne einmal einen weiteren Blogpost schreiben.

Ein Konsumtagebuch führen

Diesen Tipp habe ich auf dem Blog https://subvoyage.de entdeckt und ich kann euch nur empfehlen ihn einmal auszuprobieren. Indem man sich jedes Mal, wenn man etwas kauft, genau notiert, was man gekauft hat, wird einem das eigene Konsumverhalten viel bewusster. Zusätzlich kann man sich auch noch notieren, ob das jeweilige Produkt in Plastik verpackt war oder nicht. Denn oftmals merkt man im Alltag gar nicht, wie viel in Plastik verpacktes man eigentlich kauft. Mit Hilfe eines solchen Konsumtagebuchs fällt es viel leichter sich darüber bewusst zu werden und in Zukunft klügere Entscheidungen zu treffen.

Ich hoffe sehr, die Tipps helfen euch genauso, wie sie mir geholfen haben. Grundsätzlich ist es wichtig sich daran zu erinnern, dass wir nicht alles perfekt machen müssen, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Es ist besser, wenn viele Menschen kleine unperfekte Schritte gehen als wenn einige wenige Menschen alles perfekt machen. Mach dich darum nicht verrückt, wenn es mal nicht so gut klappt und denk daran, dass jede Kleinigkeit, die du in deinem Leben umstellst ein Schritt in die richtige Richtung ist.

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