Nachhaltig shoppen: 5 Tipps!

Fast Fashion, faire, nachhaltige Kleidung.. Viele, wenn nicht sogar alle von uns haben diese Begriffe schon häufiger gehört oder sich damit näher beschäftigt. Spätestens nachdem ich im letzten Sommer die Doku The True Cost gesehen habe, hatte ich keine Lust mehr darauf die Bekleidungsindustrie und insbesondere die sogenannten ‚Fast Fashion Marken‘ zu unterstützen. Doch wo kauft man seine Kleidung wenn nicht bei H&M, Zara und Co? Wie soll man sich als Student oder Schüler nur ‚Fair Fashion‘ leisten können?

Im heutigen Beitrag gebe ich euch 5 Tipps wie ihr nachhaltiger und bewusster einkaufen könnt, auch mit einem etwas kleineren Budget.

  1. Trag deine alte Kleidung! Dieser Tipp mag etwas widersinnig klingen, angesichts des Titels des Posts, aber er gehört, meiner Meinung nach, sogar zu den Wichtigsten. Viel zu oft schätzen wir gar nicht was wir haben, kümmern uns nicht gut um unsere Kleidung und verspüren das Bedürfnis ständig Neues zu kaufen. Auch mir ging es lange so und nachdem ich ‚The True Cost‘ gesehen habe, hätte ich am liebsten all meine alte Kleidung gegen neue Fair Fashion ausgetauscht. Doch das ist der falsche Ansatz, niemandem ist damit geholfen wenn wir, noch gut erhaltene Kleidung von Fast Fashion Ketten wegewerfen. Durch das Wegwerfen alter und Kaufen neuer Kleidung entsteht jedes Mal eine neue Ladung an Textilmüll, der mittlerweile ein großes Problem darstellt. Deshalb: Kümmert euch gut um eure schon vorhandene Kleidung, damit ihr sie noch lange tragen könnt!
  2. Kauft Second Hand! Es gibt so viele tolle Möglichkeiten seine Kleidung gebraucht zu kaufen und es hat so viele Vorteile: Erstens: Ihr unterstützt garantiert nicht die Bekleidungsindustrie. Zweitens: Ihr verschwendet keine Ressourcen und schützt somit die Umwelt, da ihr nur das verwendet, was ohnehin schon vorhanden ist und drittens: Ihr gebt nicht so viel Geld aus, was vor allem für die Schüler und Studenten unter uns ein großer Vorteil ist.
  3. Achtet auf Qualität! Wenn ihr etwas kauft, egal ob gebraucht oder neu, achtet darauf, dass es von guter Qualität ist und euch noch lange halten wird.
  4. Kauft klassische, zeitlose Stücke! Nur weil in der einen Saison Leopardenprint angesagt ist, heißt das nicht, dass euch das Kleidungsstück mit diesem Muster auch noch nächstes Jahr, geschweige denn in drei Jahren gefallen wird. Kauft deshalb nur Dinge, von denen ihr euch sicher seid, dass sie euch zu hundertprozent gefallen und ihr sie auch noch in einigen Monaten oder Jahren gerne tragen werdet. Denn wenn ihr, wie ihm vorherigen Schritt genannt, auf Qualität achtet, halten euch die Kleidungsstücke nämlich auch viel länger und ihr müsst nicht mehr so viel Neues kaufen.
  5. Und zu guter Letzt: Findet schöne Fair Fashion Marken! Manchmal hat man einfach Lust auf etwas Neues, Besonderes und es macht ja auch viel Spaß durch die Läden zu stöbern. Findet deshalb Alternativen zu euren bisherigen Lieblingsshops. Das ist am Anfang nicht ganz leicht, aber das Internet ist auf jeden Fall euer Helfer, dort findet ihr mittlerweile wirklich zahlreiche Fair Fashion Brands, die zum Teil nicht einmal viel teurer sind als herkömmliche Marken.
    Wer jetzt gleich mal schauen möchte, was es da draußen denn so an nachhaltiger und fairer Kleidung gibt, kann sich gerne mal durch diese Seite  auf meinem Blog klicken, dort habe ich meine liebsten Fair Fashion Brands aufgelistet. Ich werde diese Liste natürlich immer wieder erweitern wenn ich eine neue, tolle, unterstützenswerte Marke entdecke.

 

Ich hoffe sehr, dass euch dieser Beitrag geholfen hat und der ein oder andere nun auch Lust auf nachhaltigeres und bewussteres Shoppen bekommen hat! Denkt dran, jeder kleine Schritt ist so viel wert, versucht einfach langsam und allmählich immer mehr auf fair produzierte Kleidungsstücke umzustellen und seid stolz auf jeden Schritt in die richtige Richtung.

Author: Franziska

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