10 Ideen für die perfekte Morgenroutine – So startest du produktiv und motiviert in den Tag

Für mich war der Morgen lange eine Zeit, in der ich mich nicht sonderlich gut fühlte. Oft war ich müde und unmotiviert, obwohl ich lange genug geschlafen hatte. Dann bin ich zu spät aufgestanden, habe mich deshalb noch schlechter gefühlt und der ganze Tag war plötzlich nicht mehr so produktiv und angenehm wie ich es gern gehabt hätte.
Doch seit ich einige kleine Dinge an meinem Morgen geändert habe, starte ich so viel glücklicher und achtsamer in den Tag und kann dieses Gefühl den ganzen Tag mitnehmen. Falls es dem ein oder anderen genauso geht wie mir früher und der Morgen nicht unbedingt die Lieblingstageszeit ist, hoffe ich sehr, dass euch meine Ideen weiterhelfen.

  1. Der erste Schritt war für mich mir genau zu überlegen was mich bisher an meinem Morgen stört, was mir stattdessen gut tun würde und warum ich überhaupt etwas ändern möchte. Wer sich über sein „Warum“ im Klaren ist,  hat eine viel größere Motivation die Veränderung auch wirklich anzugehen. Für mich war der Grund, dass ich mich produktiver, glücklicher und ausgeglichener fühlen wollte. Ich wollte Dinge geschafft bekommen, Zeit haben an Herzensprojekten zu arbeiten und meinen Träumen näher zu kommen. Schreibt euch am besten auf was ihr verändern wollt und warum, dann habt ihr es immer vor Augen und werdet immer wieder daran erinnert wenn euch doch einmal die Motivation verlässt und ihr am liebsten im Bett liegen bleiben wollt.
  2. Mein zweiter Schritt war dann, ganz simpel, einfach früher aufzustehen. Zunächst ist es natürlich eine Umgewöhnung, doch mir ist aufgefallen, dass ein großer Teil meiner Unproduktivität daher kam, dass ich zu wenig Zeit hatte oder mich einfach die Tatsache, dass ich so lange geschlafen hatte demotivierte. Mittlerweile stelle ich mir den Wecker eine Stunde früher, bleibe noch einen kurzen Moment im Bett liegen und überlege mir, worauf ich mich am heutigen Tag freuen kann. Diese Visualisierung hilft mir direkt motivierter zu sein und mich auf den bevorstehenden Tag zu freuen.
  3. Ein kleines Ritual, das mittlerweile auch fest zu meiner Morgenroutine gehört, ist erst einmal das Fenster weit zu öffnen, die frische kühle Luft einzuatmen und dabei ein großes Glas Wasser zu trinken. Manchmal schließe ich auch für einen kurzen Moment die Augen und versuche ganz bewusst die Geräusche, die von draußen kommen, wahrzunehmen. Vogelgezwitscher, der Wind, ein vorbeifahrendes Auto, ein lachendes Kind. Dieses bewusste Wahrnehmen hilft mir sehr im Tag anzukommen und ihn wach und fokussiert zu beginnen. Das ist wirklich nur ein kleines Ritual für das man definitiv jeden Tag Zeit hat, aber es hilft ungemein um wacher in den Tag zu starten. 
  4. An Tagen, an denen ich genug Zeit habe versuche ich an diesem Punkt Bewegung in den Morgen einzubauen. Das kann je nach Stimmung eine Joggingrunde durch den Park, ein Homeworkout oder einfach eine kleine entspannte Yogaroutine sein. Durch die Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die dafür sorgen, dass wir uns direkt glücklicher fühlen und mit besserer Laune in den Tag starten.
  5. Um mich nach dem Sport wieder zu fokussieren, meditiere ich anschließend 5 – 10 Minuten. Das hilft mir sehr dabei mich ruhiger und gelassener zu fühlen und die Aufgaben des Tages entspannt bewältigen zu können.
  6. Etwas, was ich schon mein ganzes Leben mache und was mir immer sehr dabei geholfen hat wach in den Tag zu starten, ist es morgens statt abends zu duschen. Auch wenn ich keinen Sport mache, gehört eine erfrischende Dusche mit einem frisch duftenden Duschgel für mich zu meinem Morgen dazu. Vor allem in Kombination mit meiner ‚Guten Morgen Playlist‘ hilft mir dieses Ritual sehr dabei den Tag glücklich zu beginnen.
  7. Was für mich mittlerweile auch zu einem gelungenen Morgen dazugehört, ist ein leckeres gesundes Frühstück. Ob ein leckeres Porridge mit Beeren oder eine Scheibe selbstgebackenes Brot mit Avocado oder Hummus. Mir gibt es einfach ein gutes Gefühl meinen Körper direkt am Vormittag mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen und zu wissen, dass ich mir damit etwas Gutes tue.
  8. Nach dem Frühstück bleibe ich meist noch einen Moment sitzen und nehme mir Zeit mir über meine Ziele und Aufgaben für diesen Tag bewusst zu werden. Ich versuche mir dabei wirklich ganz genau vorzustellen wie der Tag werden soll und worauf ich am Abend stolz sein möchte. Das hilft mir sehr dabei mich nicht mit unwichtigen Aufgaben aufzuhalten, die mich meinen Träumen und Wünschen kein Stück näher bringen. Dann schreibe ich mit diesem Gedanken im Hinterkopf meine To Do Liste für den Tag.
  9. Wenn ich wirklich viel Zeit habe, nehme ich mir auch gerne noch einen Moment ein paar Seiten in einem inspirierenden Buch zu lesen. Sich dabei voll und ganz auf das Buch zu konzentrieren und sich wirklich zu bemühen die Inhalte aufzunehmen, wirkt so beruhigend und hilft mir sehr dabei fokussiert und konzentriert meine Arbeit zu beginnen. Generell bin ich der Meinung, dass wir Dinge, die uns glücklich machen unbedingt direkt in unseren Morgen integrieren sollten. Falls ihr also Zeit habt, versucht mindestens einen kleinen Glücksmoment nur für euch selbst in euren Morgen einzubauen. Dabei ist es ganz egal ob ihr ein paar Seiten lest, zeichnet oder durchs Zimmer tanzt, Hauptsache es macht euch glücklich und gibt euch ein gutes Gefühl.
  10. Und der zehnte Punkt ist dann ganz einfach den Tag ganz bewusst zu beginnen. Wer sich seine Arbeitszeit selbst einteilen kann, sollte sich zum Beispiel zu einer bestimmten Zeit an den Schreibtisch setzen und ganz bewusst und fokussiert mit der Arbeit beginnen. Wer stattdessen mit der Bahn oder dem Zug zur Arbeit fahren muss, könnte zum Beispiel versuchen ein paar Minuten früher loszugehen, ganz in Ruhe an der Haltestelle anzukommen und ganz ohne Stress in den Arbeitstag zu starten.

Ich hoffe sehr, dass für euch der ein oder andere Tipp dabei war, mir hilft diese Art der Morgenroutine sehr dabei ein glücklicheres Leben zu führen, das mich meine Träume nicht aus den Augen verlieren lässt. Mir ist bewusst, dass nicht jeder morgens ausreichend Zeit hat um all diese Dinge in seinen Morgen zu integrieren, aber ganz oft hilft es auch schon eine oder zwei Dinge zu ändern um sich glücklicher und ausgeglichener zu fühlen.

Habt es schön, ihr Lieben!

 

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  • Liebe Franziska,
    ein sehr schöner Artikel und ich habe mich total wiedergefunden darin. Ich habe auch irgendwann entdeckt, dass ich viel produktiver bin, wenn ich früh aufstehe und der Tag gefühlt auch mehr bietet. Das mit dem visualisieren der Tagesziele muss ich noch etwas hinbekommen aber alleine die Ruhe ganz früh morgens und ohne Hektik starten zu können ist unbezahlbar.
    Liebe Grüße
    Jana
    http://www.martha-s.de

    • Danke dir für deinen Kommentar, liebe Jana 🙂
      Ich habe auch das Gefühl, dass mich dieses frühe Aufstehen viel mehr motiviert und ich dann den Tag über generell viel produktiver bin. Freut mich, dass du auch so eine positive Erfahrung damit machen konntest 🙂

      Ich wünsch dir einen tollen Montag heute!